Leise rieseln zarte Flocken
Lässt selbst Pessimist flohlocken
Feinem Teppich gleich aus Tröpfchen
Legt sich Tau über die Flächen
Treibt manch sorgenvoll Gemüt
Gar zu Trübsal oder Schwermut
Dichter noch die Nebelschwaden
Wenn sie Licht und Laute dämpfen
Und der Mensch Gedanken wabert
Mangels Sonnenscheins auch hadert
Größer wird es dann bei Regen
Für Natur der reinste Segen
Trommelt rhythmisch auf Dach und Haut
Kindlich Seele sogleich erhöht
Himmels Wasser kann sich ändern
Wo es peitscht und schlägt in Fluten
Menschen wird da angst und bange
Wie Knock-Out in zwölfter Runde
Ähnlich ist uns Hagel bekannt
Wenn er Löcher ins Haus gebrannt
Weit besser schon der Reif gefällt
Gleich kaltem Pelz er sich verhält
Auch den Mensch dadurch erinnert
Welche Kleidung ihn jetzt kümmert
Schon bald die Graupel künden an
Was Niederschlag im Winter kann
Doch erst der Schneefall macht perfekt
Wenn Berg und Tal er dann bedeckt